| Marius Riedel - Ein Torjäger sagt Danke |
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Das letzte Saisonspiel in der Landesklasse Ost liegt jetzt schon ein paar Tage zurück. Zeit, nochmals den
ehemaligen FSV-Torjäger Marius Riedel zu Wort kommen zu lassen. Nachdem er bereits in der Landesliga Spielzeit 2018/2019 mit 16 Toren Neusalzas
bester Torschütze war, zog es ihn zum Radebeuler BC 1908, von wo er im Sommer 2024 zurückkehrte und weitere zwei Spielzeiten für die
1. Männermannschaft des FSV Neusalza-Spremberg die Fußballschuhe schnürte. Hier gelang es ihm erneut, bester Torschütze des
Teams zu werden. In der Landesklasse Saison 2024/2025 erzielte er 25 Tore und wurde Zweiter in der Torschützenliste. In der abgelaufenen
Spielzeit gelangen ihm 34 Treffer, mit denen er sich die Torjägerkanone sicherte und die Neusalzaer zurück in die Landesliga Sachsen
schoß. Mit 75 Treffern ist er der beste Neusalzaer Torschütze auf Landesebene. Nach dem letzten Spiel wurde er von FSV-Präsident
Michael Förster unter großem Beifall verabschiedet. Zum Abschied möchte der 30jährige Vollblutstürmer noch ein paar Worte
loswerden. (gs)
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| Staffelleiter Landesklasse Ost Gerald Socha | Torschützenkönig Marius Riedel | FSV-Präsident Michael Förster |
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Ich bin dankbar, noch einmal die Gelegenheit zu bekommen, mich zu verabschieden und vor allem Danke zu sagen. Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Verein, allen voran Michael Förster, unserem Präsidenten, und Georg Schröer, unserem Teammanager und Vizepräsidenten. Die beiden waren einst ausschlaggebend dafür, daß ich den Schritt zurück zum FSV Neusalza-Spremberg gemacht habe. Der Kontakt zu Georg ist seit meiner ersten Saison nie abgerissen. Deshalb hatte ich eigentlich nie das Gefühl, wirklich weg gewesen zu sein. Die Gespräche mit Micha waren jederzeit professionell, wertschätzend und ehrlich - genau das habe ich immer sehr geschätzt. Rückblickend war die Entscheidung, noch einmal zum FSV Neusalza-Spremberg zurückzukehren und zusammen den Aufstieg anzugehen, eine der besten meiner Fußballzeit. |
Großes Dankeschön geht auch an Physiotherapeutin Liane Petrich. Sie steht vielleicht nicht im Mittelpunkt, ist für den Erfolg eines Teams aber unglaublich wichtig. Trotz meiner kleinen und größeren Wehwehchen hat sie mich in den vergangenen zwei Jahren immer wieder fit bekommen. Daß ich in meiner letzten Saison noch 30 Spiele absolvieren konnte, ist auch ihr Verdienst. |
Bedanken möchte ich mich auch bei Trainer Andre Kohlschütter und seinem Assistenten Ronny Jantschke. Für mich waren sie das perfekte Trainerduo. Sie haben mich verstanden, mir jederzeit vertraut und mir das Gefühl gegeben, wichtig für das Team zu sein - auch in Phasen, in denen andere Trainer mich vielleicht mal auf die Bank gesetzt hätten. Menschlich und sportlich gehören sie zu den besten Trainern, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. |
Den größten Anteil an meiner schönen Zeit beim FSV Neusalza-Spremberg hat aber die Mannschaft. Das Kabinenleben, das gemeinsame Lachen, die Gespräche und die vielen Erlebnisse auf und neben dem Platz - genau das macht den Fußball aus. Die Erinnerungen und vor allem die Freundschaften bleiben ein Leben lang. Dem Fußball werde ich sicherlich nie ganz den Rücken kehren. Ich freue mich aber darauf, das Spiel künftig etwas entspannter von außen genießen zu können. |
Zum Schluß bleibt mir nur noch: Danke. Danke an alle Mitspieler, Trainer, Betreuer, Gegner, Schiedsrichter und Wegbegleiter, die meinen Fußballweg begleitet haben. Bei allen, die mich in guter Erinnerung behalten, möchte ich mich von Herzen bedanken. Und bei allen anderen entschuldige ich mich nachträglich für hitzige Diskussionen, Wortgefechte oder die eine oder andere Meckerkarte. Nach dem Schlußpfiff und spätestens mit der Fußballrente sollte das alles vergessen sein. Ich freue mich darauf, künftig mit allen am Spielfeldrand anzustoßen und den Fußball einfach gemeinsam zu genießen. |
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Sonnabend, 04.07.2026 |
Foto: gs |
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